Author Topic: Artikel "Totalitäre Open Source Entwicklung"  (Read 3742 times)

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Offline Nemo

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Artikel "Totalitäre Open Source Entwicklung"
« on: July 22, 2009, 08:22:50 AM »
Auf Heise habe ich einen lesenswerten Artikel gefunden, der von den Gepflogenheiten bei grossen und kleinen Open Source Projekten handelt. Der Artikel beschreibt meines Erachtens die Situation ganz gut.

Und falls jemand mit der Entwicklung von StealtNet oder anderen Open Source Projekten nicht glücklich ist, sollte er diesen Artikel ASAP lesen und nachvollziehen.  ;)

http://www.heise.de/open/Die-Woche-Totalitaere-Open-Source-Entwicklung--/artikel/142116


MfG,
Nemo.

Offline SupersurferDeluxe

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Re: Artikel "Totalitäre Open Source Entwicklung"
« Reply #1 on: July 22, 2009, 09:39:52 AM »
LOL  ;D

Sicherlich absolut verständlich aus Sicht der Beteiligten, aber halt auch nicht immer das Optimale im Sinne der Anwender und Gelegenheitspatcher/-verbesserer.
Solange sich aber jemand hauptverantwortlich für die Software fühlt, ist dieses Verhalten kurzfristig zwar ärgerlich aber langfristig (!!) wohl oft auch besser als zu schnelle Integration jeglichen fremden Codes. Denn diese(r) Mensch(en) sorgen (hoffentlich) für langfristige Kontinuität und eine gewisse Philosophie, die sonst vielleicht viel zu schnell verloren ginge und das Projekt irgendwann zu inkonsequent, unüberschaubar und überladen macht. Falls es wirklich an einzelnen Persönlichkeiten über lange Zeit scheitert, die Software voranzutreiben, ist ein Fork aber auch nicht immer ein Untergang. Im Wettstreit um sinnvolle Erweiterungen kam z.B. auch Emule weiter voran mit seinen vielen Software-Mods als es Edonkey2000 (proprietär) oder eine alleinige Entwicklung des Hauptprojektes es jemals geschafft hätten. Und irgendwie einigten sich die meisten Modder ja auch darauf regelmäßig auf die Releases des Hauptzweiges zurückzugreifen und damit die Projekte nicht zu weit voneinander abdriften zu lassen, im Gegenzug kam so einiges dann auch immer wieder mal in Hauptlinie rein, was anderswo geboren wurde und ausreifte.
Auch hier: es ist wohl alles in erster Linie ein Kommunikations- und Stil"problem", ob man gegenseitig voneinander profitiert oder nicht.
« Last Edit: July 22, 2009, 09:44:05 AM by SupersurferDeluxe »