Author Topic: Bundesregierung plant Internetsperren mit Zugriffsprotokoll  (Read 6785 times)

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Offline Markus

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Re: Bundesregierung plant Internetsperren mit Zugriffsprotokoll
« Reply #15 on: May 08, 2009, 12:01:47 PM »
Eine Online-Petition gegen Internetsperren hat jetzt übrigens mit über 50000 Stimmen einen Status erreicht, in dem der Petitionsausschuss des Bundestages sich damit befassen muß:

Quote
Eine Petition, die den Bundestag aufruft, sich gegen den Gesetzentwurf zu Internetsperren zu wenden, hat in nur vier Tagen die erforderliche Zahl der 50.000 Unterzeichner gefunden. In der Nacht zum Freitag, dem 8. Mai 2009 wurde der 50.000ste Mitzeichner gezählt. Damit ist die Anzahl erreicht, ab der sich der Petitionsausschuss des Bundestages in einer öffentlichen Sitzung mit dem Antrag befassen muss.

Quelle: http://www.golem.de/0905/66980.html

Ob es was bringen wird oder nicht, werden wir sehen. Wichtig ist aber, daß die öffentlichen Medien so etwas nicht einfach ignorieren können und zwangsläufig auch darüber berichten müssen.


Cheers,
Markus

Offline vagabund

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Re: Bundesregierung plant Internetsperren mit Zugriffsprotokoll
« Reply #16 on: May 08, 2009, 08:45:05 PM »
Haben sie in der ARD gemacht, sie haben das so hingestellt das jetzt über 50000 Leute für KiPo sind.
Ich fass es einfach nicht

Offline Markus

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Re: Bundesregierung plant Internetsperren mit Zugriffsprotokoll
« Reply #17 on: May 08, 2009, 09:35:59 PM »
Haben sie in der ARD gemacht, sie haben das so hingestellt das jetzt über 50000 Leute für KiPo sind.
Ich fass es einfach nicht
War nicht anders zu erwarten. Wenn man verfolgt, wie Zensurursula jeden mundtot macht, der sich ihr und ihren sagenhaften Überwachungsplänen in den Weg stellt, dann wundert mich das ehrlich gesagt nicht weiter.

Schließlich wurden auch schon Leute von ihr als "schwer pädokriminelle" bezeichnet, die das Wissen besitzen, diese lächerlichen Sperren einfach zu umgehen. Eine Quelle habe ich momentan leider nicht zur Hand, es ist aber nachweislich ein Artikel von Heise gewesen. Sprich: Jeder, der in der Lage ist, die IP-Adresse eines DNS-Servers zu ändern, wäre in diesem Fall schon "schwer pädokriminell" - eine billigere Polemik kann ich mir kaum vorstellen. :o


Cheers,
Markus