Author Topic: "mother-node" vs. Dezentralisierung  (Read 1737 times)

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Offline funky ass

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"mother-node" vs. Dezentralisierung
« on: June 26, 2006, 10:29:04 PM »
Hi Leute ^^

Aaah, da ist es so weit, meine erste Frage, die ich aus längerem Kopfzerbrechen heraus nicht lösen konnte. *g*
Stellt euch mal vor, ihr habt' innerhalb eines Anon-p2p-Netzwerks ein Darknet aus 12 Usern aus dem Boden gestampft.
Es sind die Pioneertage einer jungen Community, jeder ist neu, jeder spielt hinsichtlich seines sharing ordners eine
große Rolle für die Gesamtheit.

Ist es aus diesem Szenario, und später bei viel mehr nodes, eigentlich eine gute, oder eine schlechte Idee, wenn ein, oder
einige nodes alle angebotenen Daten saugen und somit zu so einer Art "mother-node" innerhalb des Darknets werden ?
Diese Frage korreliert mit so vielen Aspekten, dass mein Kopf leider Gottes einfach nur noch "TILT" macht - nun ja, vielleicht
(hoffentlich) liegt's an der Uhrzeit. *g*
Einerseits wäre da ja ein Flexibilitätsplus zu verzeichnen:
Ein node shared eine neue Datei, ein "mother-node" saugt sie, und von da an ist sie immer im Darknet verfügbar, egal, ob
der node, der die Datei zuerst geshart hat, nun online ist, oder nicht. Sicher, dieser Effekt tritt mit der Zeit von alleine
auf, aber andererseits täte es der Flexibilität des Darknets sicherlich gut, wenn man diesem Prozess gerade zu Anfang etwas
unter die Arme greift, oder ist das völlig überflüssig ? Oder würde so eine Community-Politik eventuell sogar eine ernsthafter,
sicherheits-technischer, wunder Punkt sein, da eines der Grundprinzipien eines jeden Anon-p2p-Netzwerkes, die De-Zentralisierung,
aufgehoben wird ? Wirkt sowas dezentralisierend, ja oder nein ? Das wirkt zunächst wie eine doofe Frage, aber es bestehen
ja keine Direktverbindungen zwischen down- und uploadenden node, wodurch es ja "eigentlich" nicht zentralisierend sein
durfte... aber ob dies bei Traffic-Analysen von Außenstehenden noch immer so ausschaut ? Ich weiß' es nicht...
vielleicht wär' das einzelne Resultat dadurch ein Trafficanstieg, des GESAMTEN Darknets, vielleicht aber auch nicht.
Abseits davon wär' natürlich ein ordentlicher Speed-zuwachs zu verzeichnen, sofern es die Quelle hergibt.
Ein weiterer Aspekt ist ja, dass mit fortschreitender digitaler Evolution (größere HDDs, mehr Bandbreite, größere Datenmassen,
die generel distributiert werden: früher mp3, heute lossless, morgen zusätzlich HDTV) eh generell mehr Datenmengen
über das i-net wandern, womit die Aktivitäten des Darknets verwässert werden, vorrausgesetzt "ihr Datenkonsum" bleibt
annähernd konstant; sprich, die Zeit würde einem Darknet, dass durch "mother-nodes" ziemlich viel Datenverkehr hat, etwas
zuspielen... hinzu kommt noch: Lässt sich dieses Thema eigentlich so allgemeingültig bequatschen, oder geht das nicht,
da die verschiedenen Anon-p2p-Netzwerke von ihrer Funktionsweise einfach zu unterschiedlich sind ? Naja, ihr seht, wie verworren
die ganze Sache ist. Ihr seht, wie verwirrt ich bin *g* und um die Sache wieder etwas zu simplifizieren zurück zur Ausgangsfrage:

Sind nodes innerhalb eines beschaulichen Darknets in einem Anon-p2p-Netzwerk, die die Funktion eines "Sammelpunktes" für die kleine
Community einnehmen, eine gute, oder eine schlechte Idee ?
« Last Edit: June 26, 2006, 10:41:28 PM by funky ass »