Author Topic: Entropy goes RSA  (Read 5413 times)

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Offline Markus

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Entropy goes RSA
« on: June 23, 2005, 09:38:37 AM »
Lange Zeit war es ruhig an der Entropy-Front, dafür tut sich jetzt mittlerweile umso mehr :) Eine der wichtigsten Neuerungen (derzeit nur im CVS Source vorhanden) ist der Umstieg vom McEliece-Verfahren auf RSA. Dies ist insbesondere deshalb interessant, weil der McEliece-Algorithmus lange Zeit kontrovers diskutiert wurde.

Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer kleiner Fixes und Updates, die u.a. für eine bessere Performance sorgen sollen. Erfreulich ist jedoch allein schon die Tatsache, daß die Entwicklung von Entropy weitergeht...8)


Cheers,
Markus

Offline Nemo

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Re: Entropy goes RSA
« Reply #1 on: June 25, 2005, 05:18:40 PM »
Erfreulich ist jedoch allein schon die Tatsache, daß die Entwicklung von Entropy weitergeht...8)
Ich finde es schön, dass Pullmoll "sein Kind" noch etwas weiter entwickelt. Die Verwendung von Standards bei der Verschlüsselung finde ich eine enorme Verbesserung, die hoffentlich andere C Entwickler zur Mitarbeit bewegen kann. Denn ein ein-Mann-Projekt lebt nur weiter, solange der Entwickler motiviert ist....
Auch die Nutzer hätten etwas davon, denn nur bei aktiven Projekten werden Fehler behoben und Verbesserungen eingebaut. Wenn die Weiterarbeit am Projekt gesichert ist, würde vermutlich auch die Anzahl der Nutzer steigen.  ::)

MfG,
Nemo.

Offline crypton

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Re: Entropy goes RSA
« Reply #2 on: June 26, 2005, 04:32:51 PM »

wenn entropy  gestartet ist sehe im task-manager
haufen entropy einträge im speicher




Offline Nemo

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Re: Entropy goes RSA
« Reply #3 on: June 26, 2005, 08:16:19 PM »
wenn entropy  gestartet ist sehe im task-manager
haufen entropy einträge im speicher
Das hat mit der Schwierigkeit zu tun, die Unix-Systemcalls auf die Windows-Systemcalls (WinAPI) umzusetzen.

Auf der Cygwin Webseite sind die Grenzen der Unix-Emulation unter Windows mittels Cygwin aufgeführt, wobei man einige programmiertechnische Grundlagen in der Systemprogrammierung unter Windows und Unix wissen muss, um etwas vom Text zu verstehen...
(In diesem Zusammenhang wichtige Unterlagen: Manpage von fork(), Manpage von exec(), ein Openbook eines Buches, das ein Super Nachschlagewerk ist)


Kurz gesagt: Die Emulation eines Unix Systems mittels Cygwin ist nicht die optimalste Lösung (mehr RAM, mehr CPU Last).

MfG,
Nemo.

Offline Markus

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Re: Entropy goes RSA
« Reply #4 on: June 27, 2005, 06:43:36 AM »
@defnax:

Hast du die Binaries selber compiliert oder verwendest du Legion´s Release für Windows? Außerdem dem, was Nemo bereits erwähnt hat, fällt mir nur noch folgende Möglichkeit ein: Eventuell sind die .exe-Files mit Debug-Informationen compiliert worden. Wenn du ein Cygwin installiert hast, dann kannst du mal versuchen, mittels strip-Befehl die Binaries von den überflüssigen Infos zu bereinigen.

Ansonsten wäre selber compilieren vielleicht noch eine Variante, mit setzen der entsprechenden Compilerflags für prozessoroptimierten Code.


Cheers,
Markus

Offline crypton

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Re: Entropy goes RSA
« Reply #5 on: June 29, 2005, 05:56:23 PM »
habe die kombilierte version die aktuellste build 927 win32 auch das gleiche problem!

Offline Nemo

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Re: Entropy goes RSA
« Reply #6 on: June 29, 2005, 07:39:42 PM »
habe die kombilierte version die aktuellste build 927 win32 auch das gleiche problem!
Ich vermute mal, auf dem Webinterface mit der Anzeige über die aktuell aktiven Prozesse siehst du gleich viele Einträge wie im Taskmanager. Es wird wohl die Ursache darin haben, dass Cygwin für jeden weiteren Kindprozess eine weitere Kopie der Cygwin-DLL laden muss. (oder so ähnlich, kenne mich nicht zu 100% aus. Ich weiss, Halbwissen ist gefährlich...  :-[)

MfG,
Nemo.